[Rezension] Die zehn besten Tage meines Lebens



Meine Meinung:

Allein der Titel ist schon ein Aufmacher, denn ich dachte dabei sofort darüber nach welche ich als meine zehn besten Tage ansehen würde und ob zehn überhaupt ausreichen um mein Leben zu beschreiben. 
Liest man nun die ersten Kapitel wird einem klar das Alex ziemlich oberflächlich ist, aber ihr dennoch die Familie alles ist, was man an dem wiedersehen mit ihren Großeltern sieht. 
Durch die gründliche Hintergrundgeschichte und auch ihre Emotionen freut und leidet man mit der Protagonistin mit. Aber man ist auch verwundert wie rücksichtslos sich jemand verhalten kann und auch viele Kapitel des Lebens sind sehr fragwürdig in ihrem Inhalt. So ist man zum Teil verwundert warum sie überhaupt im siebten Himmel ist, denn natürlich ist sie jung gestorben, aber auch mit 29 Jahren hätte man in seinem Leben schon mehr erreichen könne. Trotzdem fühlt man mit Alex mit und ich sehe auch, dass sie durch das Schreiben des Aufsatzes sich entwickelt und sich selbst reflektiert. Ihre anfängliche Oberflächlichkeit bekommt Tiefe und geht auch auf Probleme in ihrer Jugend bzw. auf Probleme mit ihrem Vater zurück.
Und spätestens im Vorletzten Kapitel kommen einem selbst die Tränen.
Alles in allem finde ich das Buch gelungen und es beschäftigt sich eben auch mit einem Thema, welches mich selbst beschäftigt, und zwar mit dem Leben nach dem Tod.
Adena Halperns Schreibstil ist einfach, aber dennoch fesselnd und gerade durch die Einfachheit wird die Schwere des Themas besser zum Ausdruck gebracht. Das Cover des Buches finde ich o.k., es gibt  natürlich wesentlich bessere, aber es deutet auf alles wichtige hin und das ist gut so.

Ich gebe dem Buch 4/5 Punkten.


Also lest es selbst und bildet euch eine Meinung darüber oder ihr habt es schon gelesen und wollt euch mit mir austauschen. Auf beides freue ich mich schon.

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