[Rezension] Mieses Karma




Meine Meinung:


Das Cover ist jetzt nicht der Renner, aber es zeigt das Wesentliche und macht auf die Geschichte aufmerksam. 

Kim Lange ist einem am Anfang sehr unsympathisch und nervt regelrecht durch ihr Selbstmitleid und keinerlei Einsicht. Besonders Leid tut einem ihre Tochter, denn ihre Mama bleibt nicht einmal an ihrem Geburtstag daheim! Als Kim dann als Ameise wiedergeboren wird, habe zumindest ich es, als gerechte Strafe angesehen. Ihr neues Leben fängt auch richtig gut an mit Beschimpfungen und harter Arbeit. Sie lässt sich aber nicht unterkriegen und trifft sogar einen anderen wiedergeborenen Menschen! Und ab da geht der Spaß dann richtig los. 
Kim erlebt währen ihren vielen Reinkarnationen eine richtige Verwandlung von einer Raupe in einen Schmetterling. Ihr gesamtes Wesen hat sich geändert und dennoch ist sie ihrem ursprünglichen Ziel treu geblieben! Sie macht sich nun nichts mehr aus Oberflächlichkeiten und freut sich ehrlich für die Menschen in ihrer Umgebung und ist auch selbst ein Inspiration. Am Ende war sie einem wirklich ans Herz gewachsen und die Geschichte zwischen Anfang und Ende ist wirklich unterhaltsam und gut geschrieben.
Neben Kim spielt auch Casanova eine wichtige Rolle, denn er hilft Kim auf die unterschiedlichsten Arten und schafft es auch endlich selbst gutes Karma zu sammeln. Seine Anmerkungen zu ihren Erzählungen sind sehr unterhaltsam und bringen noch eine andere Sichtweise in die Geschichte.
Eine abwechlungsreiche Geschichte, mit einer super Idee und sich entwickelnden Charakteren! Zu empfehlen für alle, welche humorvolle und schnell erzählte Geschichten mögen!
Deshalb gebe ich dem Buch 4/5 Punkten. Die Geschichte ist super und mein einziger Verbesserungsvorschlag wäre, den Mittelteil noch auszuschmücken.

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