[Rezension] Das Jahr, in dem ich zwanzig wurde


Meine Meinung:

Der Einstieg in das Buch ist ungewohnt und auch schwierig, denn es  wird als eine Erzählung an den Sohn geschrieben und es kommen immer wieder Zeitsprünge vor, die es einem sehr schwer machen der Handlung zu folgen. Geholfen hat mir, dass ich immer wenn ein neues Datum auftauchte, ein Post-it geklebt habe, wodurch ich der Handlung dann besser folgen konnte. Dennoch musste ich oft zurückblättern um den Handlungsträngen folgen zu können. Nach und nach wurde es besser und die Geschichte aus Annies Vergangenheit war wirklich spannend! Leider war mir Annie jedoch sehr unsympathisch und auch ich konnte viele ihrer Handlungen nicht nachvollziehen. Schon gar nicht was sie an Patrick findet. 
Aber nicht nur Annie war regelrecht undurchsichtig, sondern auch alle anderen Protagonisten. Emotionen und Gefühle waren nur selten nachvollziehbar, und wirklich sympathisch waren die gezeigten Charakterzüge nicht.
Es gibt zwar ein Happy End, und manches wird auch schlüssig aufgeklärt, manches wirkt aber auch sehr zurechtgebogen.
Ich finde es schade, dass das Buch mich nicht überzeugt hat, denn die Grundidee finde ich nach wie vor grandiose und einzelne Kapitel und Passagen hatten auch wirklich Potenzial.
So kann ich leider nur 2/5 Punkten gebe, denn es gab zu viele Kritikpunkte und zum Lesen musste ich mich manchmal wirklich aufraffen.



Ich bedanke mich recht herzlich bei LovelyBooks, denn dort habe ich das Buch bei einer Leserunde gewonnen und der Austausch darüber hat großen Spaß gemacht!

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