[Rezension] KALYPTO - Die Herren der Wälder



"Eine längst vergessene Macht regt sich..."


Meine Meinung: 

Cover:
Das Cover finde ich sehr passend. Man sieht Lasnic, den Waldmann, unter einem Baum. Außerdem wirkt es auch sehr mystisch und magisch was wiederum zu Catolis und KALYPTO passt.

Klappentext:
Der Klappentext verrät leider eine Stelle die sich mitten im Buch befindet, ist also nicht sehr gut gewählt wenn man die Spannung im Buch aufrecht erhalten will. Doch um auf das Buch aufmerksam zu werden ist der Klappentext sehr gut, da er Spannung aufbaut.

Charaktere:

Lasnic, der Waldmann, erleidet viele Schicksalsschläge und lässt sich trotzdem nie unterkriegen. Er zeigt sich mutig und furchtlos und hat einen besonderen Draht zu Tieren. Dennoch ist er sehr ungehobelt, primitiv und einfältig. Seine Wortwahl passte zwar zur Geschichte, damit zurecht kam ich aber trotzdem nicht. 

Ayrin, die Königin von Garona, hat als Kind ebenfalls einen Schicksalsschlag hinzunehmen, für den sie ihre neugeborene Schwester Lauka verantwortlich macht. Dadurch ergibt sich viele Eifersucht und ein Hass den man nu Ansatzweise nachvollziehen kann. Ayrin hat meistens eine Fassade auf, da sie als Königin ihre Gefühle nun mal nicht zeigen darf. Dennoch sind ihre Gefühle und Taten meist nachvollziehbar.

Catolis, ist eine Magierin, sie ist die Großmeisterin der Zeit. Sie und ihre drei Weggefährten suchen sich jeweils ein Land, welches sie versklaven können. Sie ist ziemlich unnahbar und immer auf das größere Ziel aus. Dennoch macht sie am Ende des Buches hin langsam eine Wendung durch und diese lässt sie endlich menschlicher erscheinen.

Lauka, ist die Schwester der Königin, sie wirkt von Anfang an unsympathisch und ist schon als kleines Kind sehr nervig. Im restlichen Buch wird dies nur schlimmer. Man möchte sie eigentlich genauso tot sehen, wie Ayrin das möchte. Lauka hat viele Züge an sich die einen verzweifeln lassen. Zum Beispiel lügt und betrügt sie und ist das Betthäschen fast aller Ritter.

Schreibstil:
Der Schreibstil von Tom Jacuba ist sehr angenehm, wodurch ein klarer Lesefluss entsteht. Außerdem passen sich seine Formulierungen und seine Wortwahl dem jeweiligen Charakter an. So ist er bei Lasnic recht primitiv und bei Ayrin eher gehoben. Dies ist wirklich ein großer Pluspunkt für dieses Buch.

Gesamteindruck:
Am Anfang tat ich mich sehr schwer in einen richtigen Lesefluss zu kommen, da die Kapitel recht lang sind. Außerdem befinden sich alle Charaktere noch am Anfang ihres Lebens und es werden viele Kapitel gebraucht um zum Kern der Geschichte vorzudringen, in der es dann endlich spannender wird. Natürlich sind diese Vorgeschichten wichtig um die Charaktere und ihr handeln besser zu verstehen, aber da man drei Erzählstränge hat, zieht sich das alle sehr in die Länge. Doch nach und nach baute sich immer mehr Spannung auf und man wollte unbedingt immer weiter lesen und war genervt, wenn es wieder zu einem der anderen Protagonisten ging.
Das Buch bekommt von mir 3/5 Punkten, da ich mich mit den Charakteren nicht wirklich anfreunden konnte und es am Anfang ziemliche Längen hatte, die am Ende zum Glück durch Spannung ersetzt wurden. Deshalb möchte ich auch unbedingt den zweiten Band lesen, da dieses Buch ein ziemlich gemeines Ende hat!

Ich danke LovelyBooks und Bastei Lübbe für dieses Buch und bedanke mich auch bei Tom Jacuba für diese tolle Leserunde, bei der er selbst viele Fragen beantwortet und geklärt hat.

Hier kommt ihr zu einem Interview mit ihm von Bastei Lübbe!

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