[Rezension] Bodyguard - Die Geisel



Das Cover finde ich sehr passend für das Agenten, Spionage, Krimi-Thema des Buches. Die Farben sind dunkel und zeigen gut das wesentliche Thema, wobei mir der Junge älter als 14 erscheint.



Die Grundidee finde ich gut und auch sehr logisch erklärt. Durch den amerikanischen Präsidenten ist man auch sehr gespannt auf das Thema. Leider nimmt der Klappentext aber auch ein wenig die Spannung des Buches, da das Ende fast schon verraten wird.



Connor, hat mit seinen 14 Jahren schon sehr viel durchgemacht und muss seine Familie sehr unterstützen und ist eigentlich der Alleinernährer. Er ist Kickboxchampion und so werden die Buddyguards auf ihn aufmerksam. Er hat ein starkes Pflicht- und Ehrgefühl und würde für seine Familie alles tun. Er freundet sich schnell mit Alicia an und kann ihr Vertrauen gewinnen. Außerdem ist er sehr charmant und darauf bedacht alle Regeln einzuhalten. 



Alicia fand ich ziemlich verwöhnt und naiv wenn ich ehrlich bin. Natürlich verstehe ich, dass sie sich eingeschlossen und unfrei fühlt, doch dies ist ja zu ihrer eigenen Sicherheit. Außerdem kann sie viele tolle Dinge erleben und Menschen kennen lernen von denen ein normaler Mensch nur träumt und trotzdem tut sie so als hätte sie das schwerste Los auf Erden. Sie lernt auch nicht aus schwierigen Situationen und sieht es als selbstverständlich an, dass ihr noch nichts passiert ist, obwohl das nur mit viel Glück zusammenhängt.





Der Schreibstil von Chris Bradford ist sehr angenehm zu lesen. keine zu langen Sätze oder schwierige Wörter. Seine einfache Erzählstruktur macht, dass ich das Buch sehr schnell gelesen habe. Dennoch hat ein wirklicher Höhepunkt gefehlt.




Die Grundidee finde ich immer noch super und die hat mich soweit auch überzeugt. Connor war mir die ganze Zeit über sympathisch, da er sich auch sehr um seine Familie gekümmert hat. 
Durch den einfachen Schreibstil bereitet das Lesen keine Mühe und man kommt auch schnell voran. Dennoch hat mir ein richtiger Höhepunkt in diesem Buch gefehlt, irgendetwas was nicht vorherzusehen war. Das liegt vermutlich aber auch daran, dass der Klappentext schon sehr viel verrät und eigentlich auch schon das Ende vorwegnimmt, was ich sehr schade fand. Dennoch ist das Buch toll für zwischendurch und spricht Jugendliche bestimmt gut an.
Von mir bekommt es 3/5 Punkte, einfach weil der Funke nicht ganz überspringen wollte und der Klappentext einfach zu viel verrät.

Kommentare

  1. Hallo, :)
    ich kann dir da nur zustimmen. Die Grundidee war echt gut, nur leider haperte es an der Umsetzung. Gerade gen Ende fand ich es zu unrealistisch. Vorhersehbar war es leider auch. Und mir war Alicia auch nicht wirklich sympathisch... Schade, aber insgesamt fand ich das Buch ganz okay. ;)

    Liebe Grüße,
    Marina

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    1. Hey :)
      Ja gegen Ende war es echt sehr unrealistisch...Bin ja froh das du das genauso siehst mit Alicia :)

      LG Keke

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