[Rezension] Der Geschmack von Sommerregen



Ich finde das Cover sehr schön, da ich mir die beschriebenen Farben, genauso vorgestellt habe. Das verschwommene passt sehr gut und auch das Spiegelbild des Liebespärchen finde ich schön eingefügt. Das Cover ist insgesamt sehr stimmig und macht wirklich Lust auf den Sommer.



Der Text an sich hat mich sehr neugierig gemacht, da ich noch nie von jemandem gehört habe der seine Gefühle als Farben sieht und wenn dann meist nur in Fantasy Büchern, wenn ein Mensch die Auren anderer lesen konnte. 
Es hat auf jedenfall gespannt gemacht und ich konnte es kaum erwarten herauszufinden, worin das Familiengeheimnis liegt!


Sophie hört sehr auf ihre innere Stimme, also auf die Farben auf ihrem inneren Monitor. Doch ihre Eltern wollen davon nichts hören und geben Sophie so ein sehr schlechtes Gefühl. Sie versucht es zu verdrängen und verachtet sich teilweise selbst für ihren Monitor. Doch sobald Mattis da ist erkennt sie, dass dieser Monitor sie einzigartig macht und nicht unbedingt etwas schlechtes sein muss. Denn sie hat ein wesentlich besseres Gefühl für sich und andere, als andere Menschen. Sophie war mir von Anfang an sympathisch, da ihre Gefühle und Gedanken sehr authentisch waren.

Mattis konnte ich am Anfang nicht richtig einschätzen, da er dieses Image einen coolen Typen hatte. Doch nach und nach fand ich ihn immer sympathischer und er hat Sophie sehr geholfen sich selbst zu akzeptieren und nichts auf das Gerede von anderen zu geben. Er ist immer für sie da und unterstützt sie in ihren Entscheidungen.



Julie Leuzes Schreibstil hat mich von Anfang an überzeugt und die Seiten flogen nur so dahin. Sie beschreibt klar, aber gefühlvoll und ich konnte oft die Farben vor meinem inneren Auge sehen.



Ich hatte schon viel positives über das Buch gehört und da ich von Cover und Klappentext ebenfalls überzeugt war, habe ich es schließlich gekauft. Es fesselt einen von der ersten Seite an und ich konnte es kaum aus der Hand legen. Ich habe mich mit Sophie gefreut und mit ihr mit gelitten. Die Einblicke in ihre Gefühlswelt waren authentisch und man konnte sich sehr gut damit identifizieren. Für mich eine tolle Sommerlektüre die ich jedem nur empfehlen kann, 5/5 Punkte dafür!


Kommentare

  1. Gute Rezension, obwohl ich dir nicht unbedingt zustimmen würde. Also ja, das COver ist hübsch und es klingt auch gut, aber... Ich habe zwar nicht das Buch gelesen, sondern ein anderes- dessen Name mir entfallen ist- und das fand ich kitschig und klischeemäßig. Der Schreibstil war eher mittelmäßig. Und ich kann mir nicht vorstellen, dass es hier anders war.
    Fandest du denn, Sophies Besonderheit war gut erklärt? War es was ganz anderes? Oder doch noch normal?
    Ich weiß, meine Kritik an diueser Stellem macht keinen Sinn und: Jedem das seine :)
    Na ja...
    Liebe Grüße
    RAmiel

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  2. Konstruktive Kritik ist immer ok :)
    Ich fand schon das Sophies Besonderheit (auch ohne am Anfang genau zu wissen woher diese jetzt stammt) gut erklärt wurde, denn jedem Gefühl wurde eine bestimmte Farbe zugeordnet und sie hat ihre Gefühle dann oft nur noch durch diese Farben beschrieben und man wusste sofort wie sie sich fühlt. Später kam dann auch der medizinsche Teil hinzu und den fand ich ebenfalls sehr logisch und gut eingefügt.
    Auch den anderen ihre Besonderheit zu verraten, die Ängste die damit verbunden sind und auch das Geheimnis ihrer Familie fand ich gut eingefügt, wodurch es eben nicht nur die Liebesgeschichte ist, sondern auch dieser Selbstfindungsprozess.

    LG Keke

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