[Rezension] Das Nimbusmädchen - Seelenliebe 1






Die siebzehnjährige Naemi wünscht sich nichts mehr, als einmal die Wärme der Sonne zu spüren. Auch sechzig Jahre nach dem Ausbruch des Yellowstone Supervulkans beherrscht eine Eiszeit die Erde. Für den Scionkrieger Galad zählt dagegen nur eines – das Leben seiner Familie. Um sie zu schützen wird er zum Auftragsmörder des Despoten Tyrzon. Seine neueste Mission: Naemi, die Hüterin der Erde, töten. Sie ist jedoch seine Zwillingsseele, mit der er vor Jahrhunderten einen Liebesbund geschlossen hat. Niemals darf er Gefühle für Naemi zulassen, denn ihre Mutter ist eines seiner Opfer. Die Begegnung mit Galad zieht Naemi in einen Krieg, den nur sie allein mit ihrer Hüterinnen-Gabe entscheiden kann. Das Mädchen sieht sich mit einem Schicksal und Fähigkeiten konfrontiert, von denen sie vorher keine Ahnung hatte und die sie am Ende alles kosten werden.






Das Cover finde ich sehr schön. Es sieht mystisch und zum Science -Fiction Thema passend aus, durch die Farben des Weltalls und der Erde im unteren Hintergrund. Die zwei Personen stellen, denke ich mal, Galad und Naemi da und sind gut gewählt.


 Der Klappentext erzählt alles wesentliche was man für die Geschichte wissen muss. Fast verrät er ein bisschen viel, aber auf jedenfall baut er Spannung auf und man will die Geschichte hinter Naemi und Galad kennen lernen.


Naemi, war trotzt der Schicksalsschläge die sie erlitt, eine starke Persönlichkeit. Sie hat sich nicht unterkriegen lassen und war meist tapfer, aber auch eigenwillig. Sie steht zu ihren Gefühlen und würde für die Menschen die ihr wichtig sind alles tun.

Galad, wird von seinen Schuldgefühlen und seinem Selbsthass aufgefressen. Dennoch handelt er weiterhin mutig und tapfer, aber in manchen Dingen auch sehr eigenwillig. Er würde genau wie Naemi alles dafür tun, die Menschen zu beschützen die ihm wichtig sind.



Emily Thomsens Schreibstil war angenehm und leicht zu lesen. Außerdem zeichnete sie mit den Worten Bilder, man fühlte sich absolut in ihre Welt hinein. Sie hat Charaktere geschaffen, die sehr authentisch waren und mit denen man mitfühlte. 



Man kam recht schnell in die dystopische Welt von Emily Thomsen, wenn ich mir auch manchmal mehr Hintergrunddetails gewünscht hätte. Auch die Idee um die Scionkrieger und die Herkunft von Naemi hätte noch detailreicher erklärt werden können. Dennoch war die Handlung schlüssig und nachvollziehbar. Die Beziehung zwischen Galad und Naemi fand ich gut erklärt und brachte einen interessanten Aspekt in die Geschichte. Ich habe mich mit den Charakteren schnell angefreundet und auch mitgelitten. 
Dennoch gebe ich dem Buch nur 4/5 Punkten, da mir ein paar ungeklärte Fragen bezüglich des Hintergrundes geblieben sind.


Ich danke Emily Thomsen für die Bereitstellung des Rezensionsexemplares!


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