[Rezension] Silber - Das erste Buch der Träume




Geheimnisvolle Türen mit Eidechsenknäufen, sprechende Steinfiguren und ein wildgewordenes Kindermädchen mit einem Beil … Liv Silbers Träume sind in der letzten Zeit ziemlich unheimlich. Besonders einer von ihnen beschäftigt sie sehr. In diesem Traum war sie auf einem Friedhof, bei Nacht, und hat vier Jungs bei einem düsteren magischen Ritual beobachtet.
Zumindest die Jungs stellen aber eine ganz reale Verbindung zu Livs Leben dar, denn Grayson und seine drei besten Freunde gibt es wirklich. Seit kurzem geht Liv auf dieselbe Schule wie die vier. Eigentlich sind sie ganz nett. 
Wirklich unheimlich – noch viel unheimlicher als jeder Friedhof bei Nacht – ist jedoch, dass die Jungs Dinge über sie wissen, die sie tagsüber nie preisgegeben hat – wohl aber im Traum. Kann das wirklich sein? Wie sie das hinbekommen ist ihr absolut rätselhaft, aber einem guten Rätsel konnte Liv noch nie widerstehen…



Das Cover ist mir persönlich zu überladen. Es zeigt zu viele Bilder, was ich zwar mit dem Traumthema verbinden kann, mich aber dennoch abschreckt.



Der Klappentext ist gut geschrieben, er baut viel Spannung auf, verrät aber auch viel der Anfangshandlung, was allerdings notwendig ist.




Liv, sehnt sich nach einem festen zu Hause, da ihre Eltern geschieden sind und beide sehr reisefreudig, wodurch Liv und ihre Schwester Mia jedes Jahr an einem anderen Ort wohnen. Sie macht sich nicht viel aus Jungs und ist auch sonst kein typisches Mädchen. Sie liebt es Geheimnisse aufzudecken und kommt durch ihre Neugier auch öfter einmal in Schwierigkeiten.

In ihrer neuen Schule lernt sie außerdem noch Grayson und seine drei Freunde kennen. Da sie Geheimnisse ja liebt sind sie eine super Gelegenheit ihre Neugier zu stillen. 



Kerstin Giers Schreibstil ist flüssig und lässt sich gut lesen. Ihre Beschreibungen sind ausführlich und man kann sich die Orte und Handlungen sehr gut vorstellen.



Durch eine Leserunde kam ich auch endlich dazu Silber zu lesen. Es lies sich sehr leicht, einfach und schnell lesen. Die Charaktere waren klar strukturiert und hatten tolle Ansätze. Allerdings war mir das Buch ein wenig zu oberflächlich. Es gab so viel Potenzial in der Geschichte und auch die Charaktere hätten noch viel besser ausgearbeitet werden. So wurde viel potenzial der Geschichte verschenkt, was dem Lesevergnügen aber keinen Abbruch tat, da die Geschichte dennoch in sich schlüssig war.
Von mir bekommt das Buch 4/5 Punkte, da man einfach noch tiefer in die Materie hätte eintauchen können!
Und ich will wissen wer Secrecy ist!!


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