[Rezension] Silber - Das zweite Buch der Träume






Liv ist erschüttert: Secrecy kennt ihre intimsten Geheimnisse. Woher nur? Und was verbirgt Henry vor ihr? Welche düstere Gestalt treibt nachts in den endlosen Korridoren der Traumwelt ihr Unwesen? Und warum fängt ihre Schwester Mia plötzlich mit dem Schlafwandeln an?

Albträume, mysteriöse Begegnungen und wilde Verfolgungsjagden tragen nicht gerade zu einem erholsamen Schlaf bei, dabei muss Liv sich doch auch schon tagsüber mit der geballten Problematik einer frischgebackenen Patchwork-Familie samt intriganter Großmutter herumschlagen. Und der Tatsache, dass es einige Menschen gibt, die noch eine Rechnung mit ihr offen haben – sowohl tagsüber als auch nachts …



Dieses Cover gefällt mir wesentlich besser wie das erste, da es nicht mehr so überladen scheint und die Farben auch harmonischer sind. Außerdem weißt es Struktur auf und das Durcheinander wurde beseitigt.



Der Klappentext verspricht mehr als das Buch dann hält. Nach dem Text hört es sich nach viel mehr Handlung an, in Wirklichkeit passiert in diesem buch aber sehr wenig und die meiste Zeit spielt sich die Handlung nur in den Träumen ab und auch dort immer wieder nach dem gleichen muster.




 Liv, hat sich in diesem buch leider nicht zum positiven Gewandelt. im ersten Buch mist mit einem guten Spruch auf den Lippen ist sie jetzt nur noch ein an Henry hängendes Anhängsel und verhält sich oft sehr kindisch. Auch kann oder will sie Henrys Situation nicht verstehen,wodurch sie oft einfach nur nervt. Die Aktionen mit ihrer Schwester sind zwar lustig, aber nicht sehr originell.

Henry, lässt Liv nicht an sich heran und hat Geheimnisse. Er möchte alles alleine schaffen und andere nicht in seine Probleme hineinziehen. Das ist jedoch auch gut zu verstehen und man hat Mitleid mit ihm und kann seiner Situation viel abgewinnen. Auch er kann es nicht lassen weiter in den Träumen herum zu reisen. 





Kerstin Giers Schreibstil ist wieder sehr klar und flüssig. Es macht viel Spaß zu lesen, da man einfach und schnell durch das Buch kommt. Doch genau wie beim ersten Buch geh mir die Geschichte nicht tief genug und die Problematiken könnten besser herausgearbeitet sein. Die Charaktere lernt man jedoch noch besser kennen, wodurch weniger Potential verschenkt wurde.



Man kam gut durch das Buch durch, es ist gut geschrieben und Logikfehler sind auch nicht vorhanden, was aber auch daran liegen mag, dass der Plot ziemlich vorhersehbar ist und ich oft schon etliche Seiten vorher wusste was passieren würde. Das einzige Geheimnis bleibt wer Secrecy ist und wahrscheinlich werde ich auch deswegen den dritten Teil lesen^^  Dennoch hat mich dieser Teil ein wenig enttäuscht, da er sich kaum gesteigert hat und immer noch sehr oberflächlich war.
Deswegen bekommt das Buch 3/5 Punkte. Es ist schön zu lesen und alles, aber mir doch zu anspruchslos und nicht gut genug herausgearbeitet.



Kommentare

Beliebte Posts aus diesem Blog

[Rezension] Zorn und Morgenröte

[Rezension] Weil ich Will liebe