[Rezension] Die Eden-Seuche





Als Afghanistan-Veteran Daniel Markis in seinem Haus bewaffnete Eindringlinge vorfindet und eine Schießerei einsetzt, muss er erstaunt mit ansehen, wie die Wunden einer Frau vor seinen Augen verheilen. Was macht diese Frau so besonders? Bald erfährt er das Geheimnis: Ein Wunder der Wissenschaft, lange vergessen und verloren geglaubt seit dem Untergang der Sowjetunion, wurde wieder entdeckt – und es wird die Welt für immer verändern. Als Daniel bemerkt, dass das Militär diese gentechnologische Erfindung als Waffe einsetzen will, wendet er sich an seine ehemaligen Kameraden, um die Frau zu finden und den Plan der Regierung zu durchkreuzen. 




Das Cover sieht super aus. Die beiden Hauptcharaktere sind abgebildet und durch das grüne Leuchten bekommt es einen futuristischen und mystischen Einschlag.



Ich finde den Klappentext sehr gelungen, da er die Grundhandlung beschreibt, aber dennoch genug weglässt, damit es interessant bleibt. Die Geschichte enthält sehr viel Potenzial und konnte durch die kleinen Andeutungen gut ausgeschöpft werden.




Daniel Markis lebt, damit andere leben. Seine Einsätze hat er immer durchgeführt  um anderen das Leben zu retten und für eine sicherere Welt zu sorgen. Er agiert stehts besonnen und mutig und schreckt nicht davor zurück das zu tun was richtig ist, auch wenn dies große opfer bedeutet. Er bringt seinen Mitmenschen ein Grundvertrauen gegenüber, das man nicht immer versteht, aber ein interessanter Wesenszug ist.

Elise, ist Wissenschaftlerin. Sie denkt manchmal unkonventioneller als David, was aber auch daran liegt das sie zwei sehr unterschiedliche Ausbildungen durchlaufen und dadurch auch andere Erfahrungen gemacht haben. Dennoch lebt auch sie dafür die Welt zu einer besseren zu machen und steht für ihre Überzeugungen ein.




David VanDykes Schreibstil hat mir sehr zugesagt, da er genau und klar beschreibt. Seine Charaktere haben viel Tiefe und die Schauplätze sah ich immer deutlich vor Augen. Die Abläufe waren logisch und es gab keine großen Zeitsprünge oder Sichtwechsel. Nur hin und wieder gab es ein paar Längen.



Ich war durch den Klappentext sehr gespannt auf dieses Buch, da ich im Moment relativ viele Dystopien oder Science-Fiction-Romane lese. Auch der Aspekt mit der Sowjetunion hat mich aufhorchen lassen. 
So fing die Geschichte auch sehr interessant an und man kam gut hinein. Sie nahm immer wieder Wendungen, mit denen man nicht gerechnet hat und war bis auf Kleinigkeiten auch nicht vorhersehbar. Dennoch hatte sie immer mal wieder kleine längen. Die Geschichte entwickelte sich auch in eine komplett andere Richtung als gedacht, was nicht schlecht war, aber sehr überraschend. Ich kann ich dem Buch nur 4/5 Punkte geben, da mir einfach noch das gewisse etwas gefehlt hat und die paar Längen, den Lesefluss ein wenig gestört haben.

Ich danke Anja Bauermeister für die Kontaktaufnahme und die Bereitstellung des Rezeniosnexemplars!


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