[Rezension] Zwei Stufen zum Glück




Clara weiß genau was sie will: Sie will berühmt sein und das um jeden Preis. Den großen Gefühlen vertraut sie nicht mehr, seit ihre Mutter plötzlich stirbt, als Clara gerade erst sechzehn Jahre alt ist. Mit dem Job in der Redaktion scheint ihr Ziel in greifbare Nähe zu rücken, bis Roger in ihr Leben platzt und beginnt, ihre Träume in Frage zu stellen. Doch sie gewinnt den inneren Kampf gegen die starken Gefühle für ihn. Roger muss machtlos mit ansehen, wie ausgerechnet sein bester Freund Chili Claras Herz im Vorbeigehen erobert. Die Beziehung scheint anfangs perfekt, doch schon kurz vor der Hochzeit beginnen diese Ereignisse, die Claras Träume in Luft auflösen. Wird sie wirklich alles verlieren? Und was ist wahres Glück?





Die Leiter ist eine schöne Anspielung auf den Titel und auch das Herz zeigt die Thematik des Buches. Ansonsten finde ich das Cover ganz in Ordnung, aber vom Hocker reißt es mich nicht.




Der Klappentext hört sich toll an und klingt nach einem wirklich spannenden Buch, doch ich hatte mir etwas total anderes vorgestellt was dann kam. An sich also toll gemacht, aber man kann dann am Ende auch leicht enttäuscht vom Buch sein, weil man sich anderes erhofft hatte.




Clara, versucht ihren eigenen Weg zu gehen, aber dies gelingt ihr mehr schlecht als recht. Ich sehe ihr Problem darin, dass sie immer bei anderen die Schuld sucht aber nie bei sich. Aber da sollte sie eigentlich anfangen, den dass ich 5/6 Jobs innerhalb weniger Jahre bzw. sogar Monate kann eigentlich nicht sein. Ebenso vergräbt sie sich oft in ihrer Traumwelt und will nicht verstehen warum diese nicht endlich zur Wirklichkeit wird. In einigen Momenten war sie mir sehr sympathisch, besonders in ihren wirklich schlimmen Stunden, aber meist stellte sie mich vor ein Rätsel.

Roger, blieb mir bis zum Schluss ein Rätsel. Ich kam einfach nicht in seine Gedankenwelt und man konnte sich auch nur schlecht in ihn hineinversetzten. Auch kamen mir manche Entwicklungen zu plötzlich und wurden dafür dann viel zu wenig erklärt, wodurch man ihn meist von sehr weit weg beobachtet hat.




Der Schreibstil an sich ist sehr angenehm, nur leider kam ich in den Aufbau des Buches nur schwer hinein. Die kurzen Kapitel sind angenehm, aber leider wird dazwischen manchmal viel Zeit übersprungen, was ich sehr schade finde. Natürlich kann man Clara dadurch über mehrere Jahre begleiten, aber es bleibt auch viel Inhalt und Potenzial auf der Strecke, da für mich viele Handlungen dann nicht nachzuvollziehen waren.




Die Kapitel  sind kurz und übersichtlich gehalten und man kommt schnell durch das Buch. Doch manchmal wären ausführlichere Dialoge und mehr Inhalt zwischen den Kapiteln schön für das Verständnis gewesen. Dennoch hat es Spaß gemacht zu lesen, gerade weil die Geschichte an sich viel Potenzial bot,das aber leider nicht komplett ausgenutzt wurde, weswegen ich nur 3/5 Punkte vergeben kann. Mehr Details und Hintergrundgedanken wären schön und hilfreich gewesen.


Ich danke Emma Belle für das Rezensionsexemplar.


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