[Interview] mit Solvig Schneeberg



Solvig Schneeberg schreibt Fantasy-Romane. "A Dragon`s Love" ist ihr Debütroman. Ich fand das Buch wundervoll und meine Rezension dazu könnt ihr hier nachlesen! :) Und deswegen freue ich mich auch besonders euch das Buch und die Autorin heute näher vorstellen zu dürfen!




Raven denkt sie ist eine normale junge Frau; gut, sie hatte nie wirklich ein Zuhause, weil sie ständig mit ihrer Tante umgezogen ist, aber hey! Als sie in ihre Geburtsstadt zurück zieht, wähnt sie sich endlich am Ende dieser Reise. Doch nach einer ziemlich ungemütlichen Party, muss sie erkennen, dass ihr Leben wohl doch nicht so ruhig verlaufen wird, wie sie es sich wünscht. 
Sie muss in der Akademie mit düsteren Familiengeheimnissen klar kommen; einem unheimlichen (aber sexy) Mentor und einem besten Freund, der sie jahrelang belogen hat. Alles kein Problem, oder? 

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Und nun freue ich mich euch ihre 15 Antworten auf meine Fragen zu zeigen und natürlich auch ihre Selbstbeschreibung! 

Durchgeknallt - Sensibel - (und laut ihrem Freund) Liebevoll

1. Wie kamen sie auf die Idee zu "A dragons love"?

 Auf die Idee kam ich durch einen Traum, nicht unbedingt originell möchte man meinen. Aber im Traum lag die Geschichte anders vor mir, als ich sie letzendlich aufgeschrieben habe. Da ging es um eine junge Frau, die nach einem Angriff in die Akademie kommt, aber dann zur Wächterin ausgebildet wird und sich in ihren Lehrer verliebt. In der Akademie gibt es aber nur Menschen, die die Wesen teilweise "gefangen" halten und studieren bzw. sie vor der Menschheit wegschließen - irgendwie so. 

2.  Warum genau Drachen?

Die einfache Antwort: Warum nicht? Ich bin nie auf den Zug aufgesprungen von Vampiren und Werwölfen, auch wenn ich solche Bücher natürlich gelesen habe/lese. Ich finde Gestaltwandler einfach interessanter und nach der Elder Reihe von Thea Harrison war ich von Drachen restlos überzeugt, auch wenn dort noch andere Gestaltwandler vorkommen.

3. Wann erscheint der zweite Teil? Wie viele Teile werden folgen?

Ich hoffe doch im Sommer! Man möchte meinen als Student hat man mehr Zeit zum schreiben ;-) Es sollen (inklusive des zweiten Teils) noch vier Bände folgen. Der dritte wird sich ausführlich mit Chris beschäftigen, auch weil ihn so viele Leser so toll fanden. Worum es in Band vier und fünf geht wird noch nicht verraten.

4. Gibt es Ideen für andere Bücher?

 Es gibt jede Menge Ideen für andere Bücher, um ehrlich zu sein. Hauptsächlich aber non-fantasy. Ich schreibe nebenbei auch an einer weiteren, die sogar schon vor "A Dragon's Love" entstanden ist.

5. Wie oft/viel Schreiben sie? Machen sie dies nur als Hobby oder als Beruf?

Eigentlich schreibe ich sooft ich es schaffe, was dann gerne mal bis tief in die Nacht ist. Ich bin Studentin, weshalb ich zumindest handschriftlich auch in der Uni meine Ideen, oftmals sogar ganze Kapitel in den Pausen schreibe. Ich hoffe, dass es irgendwann mal dazu reicht, es als Hauptberuf zu machen und nicht nur wie jetzt, nebenbei. Wobei auch das nebenbei schon richtige Arbeit ist.

6. Wie kamen sie zum Schreiben?

Zum Schreiben kam ich, weil ich so viel gelesen habe, glaube ich. Aber richtig Spaß gemacht hat es mir erst, als ich in der fünften Klasse einen Aufsatz schreiben musste und mir fiel auf, wieviel ich in kurzer Zeit zu Papier bringen kann - und dass es auch noch gut ankam. Mit etwa 16 habe ich die Seite "Fanfiktion.de" entdeckt und angefangen Fanfiktions zu schreiben und mit anderen Menschen zu teilen. Erst da ging mir auf, dass es Leute gibt, die gerne lesen was ich schreibe und da reifte dann erstmals die Idee mit dem Schreiben mein Geld zu verdienen. 

7. Wo Schreiben sie am Liebsten?

Am liebsten schreibe ich an meinem Schreibtisch im Arbeits/Gästezimmer. Da steht ein Foto von meinem Hund, eines von mir und meinem Freund und an meiner Lampe hängt ein kleines Holzherz, dass mir eine gute Freundin letztes Jahr zum Geburtstag geschenkt hat. 

8. Haben sie ein Vorbild?

Mhm, es gibt einige Vorbilder, denke ich. J.K.Rowling ist dahingehend ein Vorbild, weil ihr Buch sooft abgelehnt wurde und sie es trotzdem weltweit geschafft hat. Vom Schreibstil her stehe ich total auf Thea Harrison, Larissa Ione oder J.R.Ward. 

9. Wie kamen sie dazu Self-Publisher zu werden? 

Ich habe mich vorher bei einigen Verlagen erkundigt, welche Bedinungen sie haben, allein schon zum Manuskript und dagegen gestellt, was es braucht wenn ich mein Buch selbst veröffentliche. Dafür sprach zum Beispiel auch, dass es Autoren gibt, die ebenfalls als Self-publisher angefangen haben und dann einen Verlag bekommen haben, oder eben allein ganz gut fahren, um es mal so zu sagen. Für mich entscheidend war die Selbstbestimmung, die ich in allen Bereichen habe. Sicherlich ist es schwer, dass das Buch nicht im Einzelhandel zu kaufen ist, sondern nur über Internet, aber vielleicht ändert sich das bald.

10. War es schwierig das Buch selbst zu veröffentlichen?

Ich würde nicht sagen, dass es schwierig war, das Buch selbst zu veröffentlichen. Es gibt natürlich einige Hindernisse, die man bei einem Verlag hat - schließlich hatte ich keinen Lektor, das hat alles eine gute Freundin gemacht, und ich behaupte, dass es jetzt immer noch kleine Fehler im Buch gibt. Ich bin außerdem für die Werbung selbst verantwortlich, das übernimmt keiner für mich.

11. Wie war es das Buch das erste Mal in den Händen zu halten?

Es war ein atemberaubendes Gefühl - ich habe insgesamt drei Ausgaben davon zu Hause, beim ersten Mal war es noch gar nicht veröffentlich und sollte als Geschenk dienen; die Schrift ist viel zu klein, das Cover nicht wirklich ausgereift, Rechtschreibfehler, so was eben. Aber etwas in den Händen zu halten, dass man selber kreiert hat, ist wirklich überwätigend.
Übrigens hat meine Lektorfreundin auch alle drei dieser Ausgaben :-)

12. Wie kam die Idee zu dem Cover?

Ha! Wenn ich das wüsste. Als es um das Cover ging, wusste ich bereits, dass ich mein Buch selbst veröffentliche, also mussten die Rechte vom Cover ausschließlich bei mir liegen und ich bewegte mich damals nicht so selbstsicher, dass ich jemand anderen darum bitten konnte und wenn ich ehrlich bin, wollte ich niemanden Rechenschaft oder Gebühren schuldig sein. Also kam das Bild ganz allein von mir, auf der Party eines Freundes. Ich war schon immer ein Freund von Feuer und fand es ziemlich passend zum Thema Drachen und Liebe.

13. Wie machen sie auf ihr Buch aufmerksam?

Hauptsächlich über Mundpropaganda (die Uni ist ein ausgezeichneter Ort dafür; eine Kommilitonin kaufte sich das Buch nachdem ich es ihr geliehen hatte und wollte ein Autogramm) und über Social Media bzw. über Bücherblogs. 

14. Wie waren die ersten Rezensionen ihres Buches? Wie gingensie mit den Meinungen um?

Bis jetzt habe ich das Glück, dass alle Rezensionen durchweg sehr positiv ausgefallen sind. Auch von einer Freundin, die eigentlich kein Fantasy mag (und die mich dennoch ermutigt hat weiter zu schreiben) kam eine positive Antwort. 
Natürlich steckt hinter so einer Meinung immer ein Stück weit Objektivität und ich weiß, dass auch irgendwann negative Rezensionen kommen werden, aber mit denen werde ich auch klar kommen. Es wäre ja schrecklich, wenn wir alle den gleichen Geschmack hätten. 
Ansonsten freue ich mich über jede Meinung, denn es bedeutet, dass es jemand gelesen hat, dem es wichtig genug ist, darüber zu schreiben.

15. Kann  man sie auch auf Social Media Platformen finden?

Ich bin als Autorin mit einer Seite auf Facebook zu finden, außerdem auch über meinen Instagram Account, der zwar auch private Bilder beinhaltet, aber es mir wichtig, dass man auch den Menschen hinter dem Buch kennen lernen kann. 

Ich danke Solvig Schneeberg ganz herzlich für ihre Antworten und die tolle Zusammenarbeit bisher!

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