[Rezension] Die 100 - Tag 21




100 jugendliche Straftäter wurden aus dem Weltraum entsandt, um die Erde nach einer Nuklearkatastrophe erneut zu besiedeln. Eine völlig entvölkerte Erde – das dachten sie. Falsch gedacht.

Komplett überraschend wird das Camp der Jugendlichen von Erdgeborenen überfallen - ein Kampf auf Leben und Tod beginnt. Wells versucht, die Überlebenden in Sicherheit zu bringen, muss aber gegen Anfeindungen aus der eigenen Gruppe kämpfen. Bellamy ist währenddessen auf der verzweifelten Suche nach seiner Schwester Octavia, die spurlos verschwunden ist. Die mutige Clarke, die in ihren Gefühlen zwischen ihm und Wells schwankt, hilft ihm dabei - und stößt auf ein grässliches Geheimnis. Gleichzeitig droht auf den Raumschiffen der Sauerstoff auszugehen. Das Überleben der Menschen hängt am seidenen Faden.

*Vorsicht Spoiler! Dies ist Band 2!*




Leider ist das Cover auf die Serie bezogen, obwohl Buch und Serie nur die Grundidee gemeinsam haben, sonst ja aber nichts übereinstimmt. Ich finde das sehr schade, ich hätte gerne ein Cover, das auf das Buch zugeschnitten ist.




Der Klappentext hingegen geht genau auf die wichtigen und spannenden Dinge de Buches ein und verrät vielleicht etwas zu viel, da das Buch ja auch nicht sonderlich dick ist. Dennoch wollte ich durch diesen Text herausfinden wie es weiter geht.




Clarke, versucht sich immer noch über ihre Gefühle für Wells klar zu werden. Und auch zu Bellamy fühlt sie sich immer stärker hingezogen. Für sie ist es aber auch wichtig ihr überleben auf der Erde zu sichern und versucht zu helfen wo sie nur kann. Den Erdgeborenen tritt sie entschlossen aber auch aufgeschlossen gegenüber. Sie will verstehen wie diese überlebt haben.

Bellamy, versucht seine Schwester zu finden. Währenddessen kommen er und Clarke sich immer näher. Doch dann erzählt sie im ein Geheimnis von der Arch was ihn zutiefst erschüttert und sein Vertrauen in sie verliert sich. Schlussendlich kann sie ihn aber von sich überzeugen. Und am Ende wartet eine große Überraschung auf ihn.

Wells, ist sehr interessiert an der Grounderin Sasha. Schließlich wurde sie auf der Erde geboren.  Er vermutet das sie nicht hinter den Angriffen steckt und ihnen auch helfen könnten, beim finden von Nahrung und Heilpflanzen. Er fängt ihr an zu vertrauen und riskiert so auch Ärger mit den anderen Häftlingen. Dennoch glaubt er daran, dass nicht alle Grounder böse sind.

Glass, hat es zu Luke auf die Walden geschafft. Doch die Luft wird immer dünner. Als sie herausfinden was als nächstes passieren soll gibt es kein halten mehr und Glass riskiert fast das Leben aller, doch gibt auch allen eine Chance auf ein neues Leben. Doch dann erzählt Camille Luke Glass` schreckliches Geheimnis und ihre Zukunft wird erneut ungewiss.



Kass Morgans Schreibstil konnte mich in diesem Buch mehr überzeugen. Ihre Szenen wirkten glaubhafter und auch realer. Ich konnte mich nun besser in die Charaktere hineinversetzten und fand ihre Handlungen glaubhaft. Auch in die Dystopische Welt und die Gedanken der Grounder konnte man sich gut hineindenken.



In diesem Band konnte man noch weiter in die Welt abtauchen und die Charaktere näher kennen lernen. Mir wurden Clarke, Bellamy und Wells immer sympathischer. Andere hingegen werfen für mich weiterhin Rätsel auf, bzw. hat sich meine Meinung über diese verschlechtert. Schade finde ich es auch, dass das Buch nur so dünn ist. Zwar passiert viel neues, doch mehr Inhalt hätte nicht geschadet. Bis jetzt hätte man Band 1 und 2 auch gut als ein Buch verkaufen können. 
Für mich ist die Richtung in die die Geschichte des Buches geht, auch wesentlich interessanter, als die Wendung die die Serie nimmt, womit ich mittlerweile das Buch besser finde. Von mir bekommt es daher 4/5 Punkte.

Ich danke heyne>fliegt für das Rezensionsexemplar!


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