[Rezension] Falaysia



Magie gibt es nicht. Davon ist Jenna, eine junge Frau aus Salisbury in England überzeugt - bis sie als Opfer eines alten Zwists zwischen zwei Magiern in eine ihr fremde, mittelalterliche Welt geworfen wird, in der es nicht nur Magie, sondern auch wilde Krieger, Drachen und andere wunderliche Kreaturen gibt. Hilfe findet sie bei Leon, einem jungen Mann, der vor vielen Jahren ebenfalls nach Falaysia gekommen ist und seitdem in dieser gefährlichen Welt festsitzt. Gemeinsam machen sich die beiden auf die Suche nach einem legendären Tor, das sie angeblich zurück nach Hause bringen könnte. Ihr Ziel zu erreichen, ist allerdings alles andere als ein Kinderspiel, denn es scheint so, als würde in Falaysia gerade ein Krieg ausbrechen. Und dann gibt es da noch den gefürchteten Kriegerfürsten Marek, der eine persönliche Rechnung mit Leon offen hat und diesen wie ein Besessener verfolgt. Ein Mann, der bald auch schon Jennas Leben bedroht, aber dennoch eine seltsame Faszination auf sie ausübt … 





Das Cover passt toll zur Geschichte, da es vermutlich Jenna in der neuen Welt zeigt. Die Landschaft sieht wunderschön aus und zeigt einem indirekt das es Magie in dieser Welt gibt, da alles so magisch anmutet.



Der klappentext verrät leider ziemlich viel vom 1/3 des Buches, wodurch dieses zwar nicht weniger spannend ist, aber man weiß eben schon was passieren wird. Ansonsten hat er mir große Lust gemacht das Buch zu lesen.




Jenna, ist eine interessante Persönlichkeit. Sie hat zwar Angst vor der neuen Welt, doch kann sie sich ziemlich schnell damit abfinden und versucht das Beste daraus zu machen, obwohl das Leben in der fremden Welt wesentlich schwieriger ist, als in unserer. Sie stellt sich den Gefahren und versucht in den Menschen nicht immer nur das schlechte zu sehen, sondern auch das Gute.

Leon, ist verbittert. Er hat schon so viele Jahre in der fremden Welt verbracht, er weiß wie es dort abläuft und sieht keinen Ausweg mehr. Doch als Jenna auftaucht schöpft er wieder neue Hoffnung. Dennoch kann er sich von seiner Verbitterung nur schwer lösen und ist in seinen Mustern die Welt zu sehen festgefahren. Er glaubt an das was er gelernt hat und lässt sich nur schwer aus seinen geordneten Bahnen bringen. Dennoch würde er Jenna immer zu Hilfe eilen.




Ina Lingers Schreibstil ist wirklich toll. Ich habe mich sofort in die Welt hineinversetzt gefühlt und richtig mit Jenna und Leon mitgefiebert. Die Sprache ist gut nicht zu schwer, aber auch nicht zu einfach. Ihre Charaktere sind ihr gut gelungen, sympathisch und liebevoll, aber dennoch haben sie ihre kleinen Macken, und auch die "Bösewichte" hat sie gut geschrieben.



Ich fand die Idee und die Welt die Ina Linger geschaffen hat super. Man kann von Anfang an mit Jenna mitfühlen und sich in sie hineinversetzten. Die neue Welt bereitet ihr Sorgen, doch findet sie sich schnell zurecht, fast schon zu schnell. und das ist auch der einzige Punkt der mich gestört hat. Jenna taucht in der fremden Welt auf. Klar sie ist am Anfang geschockt, doch als sie auf fremde Leute trifft fasst sie sofort Vertrauen. Sie ist zwar erschrocken über die Geschichten die diese ihr erzählen, aber für meinen Geschmack hat sie sich zu schnell erholt von ihrem "Schock".
Dennoch hat es mir großen Spaß gemacht das Buch zu lesen und ich gebe ihm 4/5 Punkten.

Danke Ina Linger für das Rezensionsexemplar.


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