[Rezension] Das Licht von Aurora



Ich hatte nicht das Gefühl, als würde er nach Aurora gehören. Ich hatte eher das Gefühl, als würde er zu mir gehören, egal wo ich war. Aber das lag ja nicht in meiner Hand und in seiner auch nicht. 


Schon immer wollte die 16-jährige Sasha in die Rolle ihrer liebsten Romanheldinnen schlüpfen und Abenteuer in fernen Welten erleben. Nicht ahnend, dass die Geschichten ihres Großvaters über Parallelwelten tatsächlich wahr sind, landet sie plötzlich unfreiwillig in Aurora – einer modernen Monarchie. Neben einem Leben am Hofe erwartet Sasha hier auch die ganz große Liebe. Doch Palastintrigen und Verrat drohen ihre Träume zu zerstören ... 




Ich liebe dieses Cover! Es ist einfach ein Hingucker. Die Farben harmonieren toll. Ich sehe darin immer die Polarlichter die es in Aurora überall am Nachthimmel gibt. Auch das zarte Bild des Ballkleides ist toll eingefügt.



Ich schwanke  dazwischen ob er gelungen ist oder nicht. Er macht einen natürlich sehr neugierig auf die Geschichte, aber er erzählt auch schon viel vom Grundplot der Geschichte, wodurch ein wenig Spannung verloren geht.




Sasha, lebt mit ihrem Großvater zusammen, da ihre Eltern starben als sie noch klein war. Sie ist eher schüchtern und liest gerne. Mit ihrem Großvater löst sie Kreuzworträtsel, da er sie immer wieder nach Antworten frägt. So kommt es auch, dass Sasha noch nie wirklich rebelliert hat und ihr Großvater auch sehr strenge Regeln hat.

Thomas, wurde streng erzogen. Auch seine Eltern starben schon früh, sodass er von Pflegeeltern aufgezogen wurde, die ihn immer nur auf gehorchen und ausführen trimmten. Er ist entschlossen seine Aufträge auszuführen und seiner Welt sehr ergeben. Dennoch hat er auch eine sehr sensible Seite, welche mir sehr gefallen hat.



Anna Jarzabs Schreibstil ist sehr angenehm. Man kommt leicht durch das Buch und fühlt sich dennoch nicht unterfordert. Einmal angefangen konnte ich es kaum noch aus der Hand legen!




Die Geschichte der Parallelwelten gefällt mir sehr, da es auch wissenschaftlich erklärt wurde und dieser Aspekt mir sehr gefallen hat. Sasha und Thomas waren angenehme Charaktere, man fühlte mit ihnen und dachte manchmal sie stehen direkt neben einem. Schade fand ich Juliannas Verhalten, es ist für mich nur schwer nachzuvollziehen. Und auch der General hat mir nicht gefallen. Hat mich zu sehr an autoritäre Herrscher in der Geschichte erinnert. Das Buch bekommt von mir 4/5 Punkte, da ein kleiner Hauch noch gefehlt hat.



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