[Rezension] Black Blade - Das dunkle Herz der Magie





Manchen Leuten fehlt einfach jeder Ehrgeiz. Devon Sinclair beispielsweise ist davon überzeugt, dass Lila das »Turnier der Klingen« für sich entscheiden kann – dabei sollte er als ihr Kontrahent lieber daran arbeiten, sie zu besiegen. Doch was der eine nicht hat, hat der andere zu viel: Mysteriöse »Unfälle« sorgen dafür, dass ein Teilnehmer nach dem anderen aus dem Wettkampf scheidet. Irgendjemand möchte gewinnen, um jeden Preis! Als wäre das nicht schon Grund genug zur Sorge, hat Schurke Victor Draconi bereits einen finsteren Plan geschmiedet, um Devon und Lilas Freunden zu schaden. Und dann ist da noch ein Mörder in der Stadt, der es auf die Monster von Cloudburst Falls abgesehen hat. Eins sei damit ein für alle Mal bewiesen: Manchmal sind Menschen die eigentlichen Monster …




Ich liebe das Cover. Man sieht direkt den Zusammenhang zwischen den Büchern. Die Federn spielen toll auf den Inhalt des Buches an und das Gesicht ist weiterhin sehr ausdrucksstark.



Die einzelnen Stränge der Geschichte werden alle im Klappentext aufgegriffen. Dadurch ist er ziemlich aussagekräftig und spannend. Wie auch schon beim ersten Band, weiß man dadurch mal wieder ein bisschen mehr wie die Protagonisten.




Lila, gehört nun zur Sinclair-Familie. Sie hat gelernt nicht mehr so vorlaut zu sein, hat sich aber ihre resolute Art erhalten und hat immer wieder einen lockeren Spruch auf den Lippen. Ihre Verwandlung ist in diesem Band noch größer wie im ersten, was mir sehr gut gefallen hat. Besonders das Ende war für mich schon lange überfällig.

Devon, ist weiterhin eine treue Seele. Er ist lieber für andere da und hilft ihnen, obwohl er gerade für sich selbst einstehen sollte. Doch genau dafür bekommt er alle Sympathiepunkte von mir. Er sieht durch seine ruhige Art viel mehr Dinge wie alle annehmen und kann sehr gut kombinieren. Ach ist er sehr tolerant und verzeiht viel.

Felix, wird in diesem Band leider ernster. Er hat zwar immer noch, immer wieder einen lockeren Spruch auf den Lippen, doch sein Geheimnis lässt ihn ruhiger und nachdenklicher werden. Aber gerade dadurch mochte ich ihn in diesem Band noch mehr, da man eben auch eine Entwicklung sieht.



Jennifer Esteps ist wie gewohnt locker und leicht. Sie schafft es durch kleine Andeutungen, den Leser schon ahnen zu lassen, was das Ende sein könnte, ohne dies bis zum Schluss wirklich zu bestätigen. Auch ihre humorvolle Art hat wieder sehr gut heraus gestochen und die amüsanten Dialoge haben mich sehr unterhalten.




Jennifer Estep schafft es immer wieder, dass man sofort wieder in die Geschichte eintauchen kann, auch wenn der Vorgänger-Band schon eine Weile her sein sollte. Ihre Geschichte hat tolle Ideen und immer wieder Wendungen und komische Zufälle, die alles sehr spannend gestalten. Auch die Charaktere entwickeln sich toll weiter und auch die, die neu hinzukommen fügen sich toll in die Geschichte ein. Dennoch fand ich diesen Band etwas schwächer, wie den ersten, da man durch die kleinen Hinweise schon recht früh auf das Ende kommen kann. Und sehr vermisst habe ich Felix ganze lustige Sprüche, auch wenn er sich toll weiterentwickelt hat. Deswegen bekommt das Buch 4/5 Punkte von mir.

Ich danke Piper für das Rezensionsexemplar!


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